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Ratenkauf und der Gerichtsvollzieher

2011-09-28 21:19 von DMadmin (Kommentare: 0)

Der Kauf auf Raten kann vor dem Kuckuck schützen!

Gerichtsvollzieher und der Finanzkauf

Im Tierreicht mag niemand den Kuckuck so recht leiden – aus gutem Grund, schließlich legt er seine Eier in fremde Nester. Und am Ende wirft der junge Kuckuck dann die anderen Küken aus dem warmen Nest und fordert fett und schreiend nach immer mehr Futter. Und was im Tierreicht gilt, hat meist auch eine Entsprechung bei uns Menschen. Ich muss bei „Kuckuck“ leider erstmal nicht an einen Vogel denken, sondern an ganz furchtbare kleine Aufkleber. Einen solchen „Kuckuck“ klebt einem nämlich der Gerichtsvollzieher auf alles, was er pfändet. Und so etwas passiert einem sehr viel schneller, als man normalerweise glauben will! Gerade heutzutage ist niemand mehr vor finanziellen Schwierigkeiten gefeit. Und wenn man mit den Zahlungen nicht hinterher kommt, dann steht irgendwann jemand vor der Tür und wedelt mit dem „vollziehbaren Titel“, um einem dann das Hab und Gut mit kleinen Stickern zu verunschönern. Die jeweiligen Gegenstände gelten dann als gepfändet und werden am Ende, wenn man wirklich Pech hat, versteigert, um aus dem Auktionserlös die Forderungen der Gläubiger zu bedienen.

Der Gerichtsvollzieher darf nicht alles mitnehemen!

Aber alles darf der Herr Gerichtsvollzieher natürlich nicht mitnehmen, beziehungsweise mit dem „Kuckuck“ versehen. Schließlich sollen ja auch Schuldner noch irgendwie leben können. Und wenn Sie mal in eine solche Situation kommen sollten, ist es immer gut zu wissen, was man auf jeden Fall behalten darf. Ganz klar – Dinge wie die Zahnbürste oder das Bettzeug wird einem auch der schlechtgelaunteste „Vollstrecker“ nicht nehmen. Das darf er auf keinen Fall. Wie sieht das aber mit Sachen aus, die einem (noch) gar nicht wirklich gehören? Ganz klar, wenn der beste Kumpel sein teueres Rennrad bei mir abstellt, ist es ja noch lange nicht mein Eigentum. Steuert der unangenehme Besucher nun mit seinen Klebezettelchen auf dieses exemplarische Fahrrad zu, muss ich ihm sofort sagen, dass das gar nicht meines ist. Schließlich haftet ja mein Freundeskreis nicht für meine Finanzgeschäfte. Wenn ich also dem Gerichtsvollzieher sofort glaubhaft versichern kann, dass ein Gegenstand zwar in meinem Besitz ist, es sich aber nicht um mein Eigentum handelt, wird dieser Gegenstand nicht gepfändet.

Kauf auf Raten als Schutz vor dem Kuckuck

Und wo passt jetzt der Ratenkauf ins Bild? Ganz einfach: Wenn ich etwas kaufe und es dann nach und nach abbezahle, dann gehört es mir so lange nicht, bis ich die letzte Rate überwiesen haben. Das heißt im Klartext, dass alles, was man sich auf Pump kauft, rechtlich noch so lange Eigentum des Verkäufers ist, bis es vollkommen abbezahlt wurde. Soll nun mein Eigentum gepfändet werden, zählt ja nichts dazu, von dem ich noch nicht den letzten Cent gezahlt habe. Egal, ob das ein schicker Flatscreen, ein Smartphone, eine Spielekonsole oder sonst etwas recht hochpreisiges ist – es steht zwar in meiner Bude, ich kann es nutzen und es ist nicht lebensnotwendig, aber es gehört mir ja gar nicht. Die Sache verhält sich also ähnlich wie mit dem teuren Rennrad meines besten Kumpels. Gehört mir nicht, also darf kein Kuckuck drauf! Und so lange ich zum Beispiel mit dem jeweiligen Kaufvertrag nachweisen kann, dass ich den Kredit für die Güter tatsächlich noch abbezahle, muss auch ein schlechtgelaunter Gerichtsvollzieher einen Bogen um das Eigentum eines anderen machen. So einfach ist die Rechnung. Allerdings geht sie nicht immer auf, das muss man auch sagen. Denn manchmal erklären sich die Gläubiger bereit, die noch ausstehenden Zahlungen zu übernehmen, um dann die Gegenstände, die man sich auf Pump gekauft hat, doch noch zu versteigern. So lange sie dies allerdings nicht tun, hat man immer noch die Chance, dass sich die finanzielle Situation wieder bessert. Dann könnte man die Gläubiger bedienen, die den vollstreckbaren Titel erworben hatten und darf alle seine Sachen behalten.

Mal einen Engpass überbrücken ...

Grundsätzlich muss natürlich jeder darauf achten, niemals auf Dauer mehr auszugeben, als er einnimmt. Denn wenn man ein solches Spielchen von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr weiter treibt, kommt man irgendwann aus den Schulden nicht mehr von alleine raus. Ich will also keinesfalls sagen, dass man getrost alle paar Wochen den Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen haben sollte. Aber wenn man einfach mal aus welchen Gründen auch immer ein wenig knapp bei Kasse sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass man sich von heute auf morgen nichts mehr leisten kann. Wenn mir morgen die Waschmaschine und das Handy gleichzeitig kaputt gehen, muss ich nicht auf meinen nächsten Lohn warten, bevor ich wieder waschen und gleichzeitig telefonieren kann. Genau darum kann man viele Dinge ja beim Kauf finanzieren. Und es muss auch mit Sicherheit niemand ein schlechtes Gewissen dabei haben! Würden die Firmen dabei nichts verdienen, würden sie mir gar keinen Ratenkauf anbieten. Und letztendlich haben sie die Gewissheit, dass sie ihr Geld auf jeden Fall bekommen. Und ich kann eben sicher gehen, dass mir während eines finanziellen Engpasses nicht sofort auf alles der Kuckuck geklebt wird, auch wenn ich es nicht zum überleben brauche. Wenn man sich also den Kauf bestimmter Dinge finanziert und die Raten dann nach und nach abbezahlt, gewinnen dabei alle.

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